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Pressemitteilung vom 8. März 2018
Auftakt zum Jubiläumsjahr

 50 Jahre Kunst & Antiquitäten München


Bereits seit einem halben Jahrhundert begeistert die Kunst & Antiquitäten München Freunde alter Kunst und Sammler seltener Dinge. Von 10. bis 18. März 2018 laden die Veranstalter zur 97. Ausgabe der Messe in den Münchner Postpalast und präsentieren rund 60 Aussteller mit einer großen Vielfalt ausgewählter Objekte.

Anlässlich des Jubiläums findet am Freitag, den 9. März, um 12 Uhr ein Presserundgang mit Weißwurstfrühstück statt.
Wir freuen uns, wenn wir Sie begrüßen dürfen!
Bitte geben Sie uns unter presse@textbau.media kurz Bescheid, ob Sie dabei sein können.


Fünf Stationen in fünf Jahrzehnten

1968 ist das Premierenjahr der Kunst & Antiquitäten München. Damals stellten die Händlerinnen und Händler im Alten Hackerkeller an der Theresienwiese aus, den es mittlerweile schon lange nicht mehr gibt. Zu dieser ersten Ausgabe der Messe im Herbst 1968 kamen bereits geschätzt zwischen 6.000 und 7.000 Besucher, und gerade mal elf Aussteller boten ihre Schätze auf der Messe an.

Nachdem der Alte Hackerkeller abgerissen wurde, wechselten die Veranstalter in den Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz. Nach einem Pächterwechsel dort, musste wiederum ein neues Domizil gefunden werden und die Messe fand im Fortgang 14 Jahre lang im neu gebauten Hacker-Pschorr auf der Theresienhöhe statt.
Umbaubedingt und nach dem Weggang der Alten Messe fand ein weiterer Wechsel in den Paulaner am Nockherberg statt.

Seit 2016 schlägt die Kunst & Antiquitäten einmal im Frühjahr und einmal im Herbst im großzügigen und zentral gelegenen Postpalast ihre Zelte auf. Sowohl die Händler als auch die Besucherinnen und Besucher schätzen diesen Veranstaltungsort, der mit seinem Rundbau und seiner lichtdurchfluteten Leichtigkeit einen würdigen Rahmen für all die Schätze und Kuriositäten der Messe bietet. Leider wird der Postpalast als Veranstaltungsort 2019 nicht mehr zu Verfügung stehen und so werden sich die Organisatoren erneut nach einer passenden Location umsehen.

Messeleiter Andreas Ramer blickt positiv in die Zukunft: „Aus der Vergangenheit betrachtet, bin ich zuversichtlich, dass wir wieder die Treppe hinauf fallen werden.“
Art Déco-Schreibtisch, Frankreich um 1930, schwarz poliert, Coloneum (links) / Porzellanmanufaktur Nymphenburg Entwurf von Franz Anton Bustelli, Kunsthandel  Seidel (mitte), Jauss, "Licht und Schatten", Galerie Bühler (rechts)
Wir nehmen das Jubiläum zum Anlass, um mit Messeleiter Andreas Ramer zurück zu blicken:

5 Fragen – 5 Jahrzehnte

Herr Ramer, 1968 bei der 1. Ausgabe der Messe: Wie können wir uns das damals vorstellen?
Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern: Wir waren damals elf junge Händler und hatten uns als Aussteller auf der Auer Dult kennengelernt. Einer von uns hatte die Idee, eine kleine Veranstaltung nur mit Antiquitäten zu machen. So etwas gab es zu der Zeit so gut wie gar nicht in ganz Deutschland. Und so starteten wir im Herbst 1968 unsere erste Kunst & Antiquitäten, damals im Alten Hackerkeller, einem Behelfsbau aus den Nachkriegsjahren, der kurze Zeit später abgerissen wurde. Wir haben sehr einfach dort begonnen und boten unsere Ware auf Wirtshaustischen, manchmal aus Bananenkisten heraus an, aber schon damals rannten uns die Besucher die Bude ein. Das Publikum war begeistert! Das war eine unglaubliche Euphorie und Aufbruchsstimmung, an die ich mich gerne zurückerinnere.

Welches war das außergewöhnlichste Objekt in 50 Jahren Kunst & Antiquitäten München?
Da gibt es natürlich einige in so langer Zeit, aber ganz besonders erinnere ich mich an eine Begebenheit und schmunzle auch heute noch darüber: Ein Händler hatte vor etlichen Jahren ein sehr hochwertiges Bild im Angebot. Ganz genau erinnere ich es nicht mehr, aber es war ein Gemälde aus der italienischen Renaissance. Und er stelle extra zur Bewachung dieses wertvollen Stückes einen mit Pistole bewaffneten Wächter für die Zeit der Messe an, der das Bild dort bewachte. Einfach herrlich!

Wenn Sie ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern – Gibt es eine Anekdote die Ihnen noch im Gedächtnis ist, eine lustigste Begebenheit?
Eine bestimmte Begebenheit fällt mir nun nicht ein, aber es waren gerade in diesen Anfangsjahren jede Menge Streiche, die wir Händler uns untereinander spielten. Wir hatten immer viel Spaß miteinander und gingen auch gerne zum Feierabend noch gemeinsam aus. Eine nette Erinnerung ist eigentlich auch, dass ich schon so lange aktiv bin, dass ich meinen eigenen Nachfolger, Maximilian Lerch, noch im Mutterleib erlebt habe. 

Es wurden bereits fünf verschiedene Standorte für die Messe genutzt. Können Sie schon einen kleinen Ausblick auf die Location ab 2019 geben?
Im Moment sind wir in Gesprächen, was den neuen Veranstaltungsort betrifft. Allerdings bin ich da abergläubisch und warte ab, bis alles unter Dach und Fach ist. Dennoch sind wir zuversichtlich und würden uns sehr freuen, wenn wir einen Zuschlag für diesen neuen Veranstaltungsort bekämen. Und am meisten wünsche ich mir, dass wir dieses Mal etwas mehr Glück mit der Kontinuität haben.

Haben Sie selbst auf der Messe schon einmal ein Stück erworben?
Da ich ja selbst viele Jahre lang aktiver Händler war, bin ich für Kunstwerke sehr empfänglich. Auch heute noch schlendere ich gerne über die Messe und bin nach wie vor anfällig dafür, schöne Stücke zu erwerben. Drei Gebiete haben es mir dabei besonders angetan: Ich liebe Hinterglasbilder, außerdem Fayencen, weil sie nicht so perfekt sind wie Porzellan, einfach etwas sinnlicher – und ich träume schon lange davon, dass ich mir ein paar Augsburger Rokoko Silberleuchter kaufe. Da juckt es mich immer in den Fingern und ich denke mir jedes Mal: Na, das nächste Mal vielleicht!

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Ramer und viel Erfolg für die kommende Messe – vielleicht findet sich ja ein Paar besonders schöner Silberleuchten!

Druckfähige Pressebilder finden Sie hier: Cloud-Link


Ein Werk von Max Liebermann (links) bringt die Galerie Gabelsberger mit. Am Stand von Kolhammer & Mahringer wartet ein Alfons Walde, „Hof am Gebirge“. Alfons Walde „Bäuerin im winterlichen Dorf“, Markus Kral (rechts)



97 Kunst & Antiquitäten München,
10.- 18. März 2018
Veranstaltungsort

Postpalast Wredestrasse 10
80335 München

Öffnungszeiten

Täglich 11 – 19 Uhr
Mittwoch bis 21 Uhr

Messeleitung

Andreas Ramer
+49 172 75 33 184
info@kunst-antiquitäten.de

www.kunst-antiquitaeten.de


Reminder zum Presserundgang:
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Bevor sich die Tore des Postpalastes für alle Besucher öffnen, lädt der Vorstand der Messe zum Presserundgang mit traditionellem Weißwurst-Frühstück.

Freitag, den 09. März, 12 Uhr
Treffpunkt: Empfang, Postpalast, Wredestr. 10, München

Anmeldung bitte unter presse@textbau.media
Rückfragen: 089 21 66 50 55


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