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Kunst und Antiquitäten

Pressemitteilung vom 26.02.2018
Neuzugänge im Jubiläumsjahr
50 Jahre Kunst & Antiquitäten München:
Älteste regionale Kunstmesse Deutschlands präsentiert im Jubiläumsjahr neun neue Aussteller

Vom 10. bis 18. März 2018 findet im Postpalast zum 97. Mal die umfangreiche Schau für Kunst und Antiquitäten statt. Neun Tage lang präsentieren Kunsthändler und Galeristen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum Objekte, die das Sammlerherz höherschlagen lassen. In diesem Frühjahr sind neun neue Aussteller vertrteten.
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Einladung zum Presserundgang  
Bevor sich die Tore des Postpalastes für alle Besucher öffnen, lädt der Vorstand der Messe zum Presserundgang mit traditionellem Weißwurst-Frühstück.  

Freitag, den 09. März, 12 Uhr
Treffpunkt: Empfang, Postpalast, Wredestr. 10, München

Anmeldung bitte bis 01. März unter presse@textbau.media
Rückfragen: 089 21 66 50 55
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Kunstfreunde und Sammler dürfen sich auf ein vielfältiges und von einer Fachjury kuratiertes Angebot der klassischen Sammelgebiete Gemälde, Skulpturen, Möbel, Textilien, Glas und Porzellan freuen. Auch Silber, sogenannte Vitrinenobjekte, Volkskunst, Ikonen und Asiatika sind gut auf der Messe vertreten.  

Rund 60 Aussteller zeigen ihre Schätze im denkmalgeschützten Postpalast und freuen sich darauf, mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen, Kenner wie Kunstneulinge sind willkommen. Etwa 25 der Aussteller kommen dieses Mal aus Bayern, 15 aus den anderen Bundesländern und sieben Händler sind heuer aus Österreich dabei.  

Die Neuzugänge unter den Ausstellern spiegeln diesen Schnitt wieder: Wolfgang Gützlaf, Kunsthändler aus Berlin, reist zum ersten Mal mit seinen Art Déco und Art Nouveau Objekten nach München. Im Gepäck hat er unter anderem wunderschöne originale Schmuckstücke aus der Zeit des Jungendstils und des Art Déco, ausgefallene Objekte, Lampen, Glas und Skulpturen.

Auch ein bekanntes Gesicht aus München konnte für die Frühjahrsausgabe wieder gewonnen werden: Der Kunsthandel Christoph Linckersdorff, der sein Geschäft im Hofgarten München betreibt. Sein Schwerpunkt sind französische Empire-Uhren, aber auch Schmuck, Skulpturen und Gemälde, vorzugsweise aus dem 19. Jahrhundert. 

Eine weitere Neuerung unter den Ausstellern ist eine Kollaboration zwischen Mutter und Tochter: Am Schmuckstand von Ortrud Müller-Heffter, die bereits seit vielen Jahren der Kunst & Antiquitäten München treu ist, wird 2018 erstmals ihre Tochter, Sabine Oecking, Malerin aus Dortmund, ihre Werke ausstellen. Die farbenfrohen, meist abstrakten Werke der Künstlerin befassen sich mit den Themen Glück, Leben und Lebensfreude. Wissenswertes über Technik und Vorgehen der Künstlerin bis hin zu Interpretationen ihrer Werke können die Besucher am Stand direkt erfahren. 

Weitere Neuzugänge: Der Österreicher Markus Kral überzeugt mit alpenländischer Volkskunst. Historische Waffen und Rüstungen bringt die Landshuter Rüstkammer mit nach München. Englische und französische Antiquitäten findet man bei The English House.

geschlossener Turnierhelm, deutsch um 1550, mit aufklappbarem Visier
Geschlossener Turnierhelm, deutsch um 1550 // Landshuter Rüstkammer - Landshut

Franz Hagenauer, Großer Kopf um 1930, Wien
Franz Hagenauer, Großer Kopf um 1930, Wien // Brigantine 1900, Monika Fahrenson - München

Highlights im Postpalast 

Auch die alten Bekannten der Kunst & Antiquitäten München bringen für diese Ausgabe der Messe wieder Sehenswertes mit: Das Stuttgarter Kunsthaus Bühler zeigt mit „Kinder des Künstlers im Garten“ von 1914 ein impressionistisches Werk von Henri Lebasques und daneben eine zeitgenössische Arbeit von Andreas Jauss. Die Galerie Gabelsberg mit deutschen Malern des 19. Jahrhunderts punktet mit Max Liebermanns  „Spielenden Kind“. Die Klassische Modere ist bei Ladrón de Guevara mit Arbeiten auf Papier von Emil Nolde, Gabriele Münter oder Karl Schmidt-Rottluff bestens vertreten. Lyrisch-poetisch wirkt hingegen Marc Chagalls signierte Farblithographie der „Ile Saint-Louis“ von 1959 bei Kolhammer & Mahringer aus Wien. 

Ein klassisches Kunst & Antiquitäten-Programm mit Schwerpunkt auf dem Klassizismus vertritt Ladrón de Guevara. Dr. Tilman Roatzsch überzeugt mit erstklassigem Wohnmobiliar des Biedermeier. Brigitte Martini zeigt neben ihrem breiten Sortiment an Einrichtung und Objekten des 18. bis 20. Jahrhundert auch spektakuläre Gartenobjekte. Darunter diesmal einen 63 Zentimeter großer Terrakotta-Gartenzwerg aus der Zeit Ende des 18. Jahrhunderts. Deutlich höher als der Gartenzwerg ist der „Große Kopf“, den der Wiener Franz Hagenauer um 1930 in Messing gegossen hat und den es bei Monika Fahrensons „Brigantine“ zu erwerben gibt. Max Lerch gelingt es, anhand von außergewöhnlich schönen historischen Stücken im Bestzustand, alte Orient-Teppiche und Textilien in neuem Licht erscheinen zu lassen: So steht der usbekischen Bochara Nim-Susani aus dem frühen 19. Jahrhundert in seiner strahlend-dekorativen Wirkung keinem Gemälde nach. Martin Puch favorisiert Ikonen und Skulpturen, Peter Hardt fernöstliche Buddhas. Artifizielle Kleinobjekte füllen die Vitrinen bei Dr. Birbaumer & Eberhardt sowie Kutnjak und Schmuck bei Füchter oder L.T. Medaillon.

PABLO PICASSO, Henkelkrug in Form einer stilisierten Taube, 1954
PABLO PICASSO, Henkelkrug in Form einer stilisierten Taube, 1954 // Kolhammer & Mahringer - Wien
Kunst und Kurioses aus sechs Jahrhunderten 

Nimmt man die Ausstellungsstücke aller Händler zusammen, deckt die Messe Objekte und Kunstwerke aus rund sechs Jahrhunderten ab. Auch preislich ist der Bogen weit gespannt; so kann der Einsteiger ebenso fündig werden, wie der Connaisseur. Die Besonderheit der Messe in München beschreibt Max Lerch, neu gewählter 1. Vorstand, so: „Die Mehrzahl der Aussteller ist nicht ständig auf Messen im In- und Ausland vertreten, daher strahlt die Kunst & Antiquitäten München, trotz ihrer fast 50-jährigen Geschichte, Frische aus. Bloße Routine schleicht sich hier nicht ein!“

Dann heißt es ab dem 10. März wieder: Die Mischung macht’s – hochkarätige Kunstobjekte, reizvolle Liebhaberstücke und überraschende Kuriositäten auf 2.500 Quadratmetern entdecken.

Porzellanmanufaktur Nymphenburg Entwurf von Franz Anton Bustelli
Porzellanmanufaktur Nymphenburg, Entwurf von Franz Anton Bustelli // Kunsthandel Seidl - Grünwald

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ei Interesse an Interviews und Filmaufnahmen
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Marco Eisenack, Tel. 089 21 66 50 55
presse@textbau.media



97. Kunst & Antiquitäten München,
10. - 18. März 2018
Veranstaltungsort

Postpalast Wredestrasse 10
80335 München

Öffnungszeiten

Täglich 11 – 19 Uhr
Mittwoch bis 21 Uhr

Messeleitung

Andreas Ramer
+49 172 75 33 184
info@kunst-antiquitäten.de

www.kunst-antiquitaeten.de



Vorschau:
98. Kunst & Antiquitäten München
vom 13. - 21.10.2018



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